Sozialpolitik 

  • Leider werden die Kosten der Kinderbetreuung nicht durch den Bund kompensiert und führen jedes Jahr zu erheblichen Unterdeckungen. Die Wählergemeinschaft setzt sich dennoch für eine umfassende Betreuung auf qualitativ hohem Niveau ein. Dies beinhaltet auch die Frage verlängerter Betreuungszeiten.
  • Wir setzten uns dafür ein, dass die Kindergartenstandorte in Husum und Schessinghausen Bestand haben und der Grundschulstandort nicht zur Diskussion
    stehen wird.
  • Wichtige Jugendarbeit wird durch die Vereine und die Feuerwehren in der Gemeinde geleistet. Wir setzen uns für eine gezielte Förderung dieser Arbeit ein. 
  • Auch wenn wir für junge Politik stehen, ist es uns wichtig, auch den Blick der älteren Bevölkerung in den politischen Prozess mit einzubeziehen und „Seniorenarbeit“ zu leisten.


Erneuerbare Energien und Finanzpolitik

  • Das Thema Windenergie wird aufgrund voranschreitender Planung auf Seiten der Stadt Nienburg insbesondere für Schessinghausen interessant. Wir setzen uns dafür ein, dass ein ggf. realisierbares Gebiet zwischen Schessinghausen und Nienburg so erträglich wie möglich für die Anwohner und nach höchster energetischer Effizienz gestaltet werden würde.
  • Auch hinsichtlich möglicher Photovoltaik-Projekte setzen wir uns für einen verträglichen Kompromiss zwischen Gestaltung der Anlagen, und dem Eingriff in das Landschaftsbild sowie Flächenverbrauch insbesondere landwirtschaftlicher Flächen ein. Wir vertreten die im Kriterienkatalog der Gemeinde dazu festgelegten Grenzwerte. 
  • Wir setzen uns für Bürgerbeiträge mit Augenmaß ein. Mit der Veränderung der Hebesätze im Jahr 2025 und nach den Auswirkungen der Grundsteuerreform sollten die Beiträge für die kommenden Jahre der stabil gehalten werden. 
  • Wir setzten uns dafür ein, dass sich die Verwaltung auch in Zeiten schlechter Finanzlagen dem Bürger nähert und nicht entfernt.


Infrastruktur und Verkehr

  • Ein Industriegebiet an der B6 wird derzeit planungsrechtlich geprüft. Die Einbindung der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde ist vorgesehen. Unter einer verantwortungsvollen Planung verstehen wir, dass Husums Interessen primär berücksichtigt werden und erwarten auch eine finanzielle Priorisierung, falls es zu einer Umsetzung kommt.
  • Wir unterstützen originäre Landwirtschaft. Industrieelle Ausbeutung unter landwirtschaftlichem Deckmantel gilt es baurechtlich zu beschränken.
  • Das neue Baugebiet ist bereits vollständig ausgelastet. Hier gilt es, neue Bereiche zu identifizieren und bauwilligen Möglichkeiten zu bieten. Auch um unsere Einrichtungen nachhaltig auszulasten. Die Attraktivität Husums als Wohnort für Familien muss langfristig erhalten werden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass alle Verkehrsteilnehmer in Husum gleichberechtigt die Verkehrsräume nutzen können. Der Ausbau und Erhalt von Fuß- und Radwegen darf trotz Haushaltslage nicht vernachlässigt werden. An Punkten mit kritischen Verkehrsverhalten gilt es angemessene Maßnahmen zu treffen und nachzuhalten.

 

Eine transparente und an langfristigen Zielen ausgerichtete Politik:

  • Wir wollen den Ausschuss für Kultur, Vereine und Senioren und den Bau-, Wege- und Umweltausschuss erhalten und hier wichtige Themen mit den Bürgern öffentlich diskutieren. Auch im Bereich Onlineteilnahme ist Mittelweser vorbildlich und wir möchten die Bekanntheit dieser Möglichkeit verbreiten.
  • Wir bieten weiterhin eine laufend aktualisierte Internetseite zur Kommunalpolitik mit
    zeitnahen Berichten zu aktuellen Themen inklusive kostenfreiem Newsletter. Für die
    Bürger ohne Internetzugang wird es auch weiterhin eine Papierausgabe unseres WG-Briefes geben.


Samtgemeindepolitik

  • Die WG - vertreten durch Detlef Schiller - konnte immer wieder Akzente setzen und in der Entscheidungsfindung zu wichtigen aktuellen Themen (Schulen, Feuerwehren, …) aktiv mitwirken und Husumer Interessen einbringen. Wir verstehen uns als haushaltspolitisches Gewissen und versuchen die Auswirkungen von teilweise utopischen Investitionsvorhaben auf die Mitgliedsgemeinden zu verdeutlichen.
  • Viele Hindernisse bei der Umsetzung pragmatischer Lösungen haben ihren Ursprung in dringend erforderlichen, aber leider verschleppten oder versäumten Investitionen in die öffentliche Infrastruktur (moderne Schulen, schnelles Internet, funktionsfähige Straßen und Wege usw.). Hier gilt es, auf allen politischen Ebenen gegenzusteuern, Versäumtes nachzuholen und für die Zukunft vorzusorgen.